Westnetz 50. BIL-Mitglied

Mit der Westnetz ist seit dem 01. Dezember 2017 der größte Flächenversorger Deutschlands neues BIL-Mitglied

Bonn/Dortmund, den 21. Dezember 2017 – Das erste bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche – BIL – hat ein neues prominentes Mitglied gewonnen. Mit der Westnetz, Tochtergesellschaft der innogy SE, ist seit dem 01.12.2017 nun Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber das 50. BIL Mitglied geworden. Das Unternehmen, das die Versorgungssparten Strom, Gas  und Wasser umfasst, verfügt über ein Versorgungsgebiet von über 50.000 Quadratkilometer, was etwa 1/7 der Fläche der Bundesrepublik entspricht.

Vertragsunterzeichnung des Beitritts der Westnetz zur BIL eG auf der gat 2017 in Köln, Personen von links nach rechts: Dipl.-Ing. Claus Meyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der BIL eG, Dipl.-Ing. Jens Focke, Vorstand BIL eG, Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstand des DVGW e.V., Dr. Jürgen Grönner, Geschäftsführer Westnetz. Foto: BIL eG/Westnetz
Vertragsunterzeichnung des Beitritts der Westnetz zur BIL eG auf der gat 2017 in Köln, Personen von links nach rechts: Dipl.-Ing. Claus Meyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der BIL eG, Dr. Jürgen Grönner, Geschäftsführer Westnetz, Dipl.-Ing. Jens Focke, Vorstand BIL eG, Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstand des DVGW e.V. Foto: BIL eG/Westnetz

„Die Westnetz trägt als größter Verteilnetzbetreiber Deutschlands eine besondere Verantwortung für die Energiewende und die Digitalisierung der Versorgungswirtschaft“, beschreibt Dr. Jürgen Grönner, Geschäftsführer der Westnetz, die Herausforderungen seines Unternehmens. „BIL bietet uns in idealer Weise im Bereich Leitungsauskunft eine zeitgemäße moderne Plattform, die wir innerhalb unserer Digitalisierungsstrategie nutzen“, so Grönner.

Nach einer Testphase von ca. einem Jahr hatte die Westnetz die Vorzüge von BIL als nicht öffentlicher Teilnehmer bereits ausgiebig erprobt.

„Wir haben festgestellt, dass uns BIL hilft, Qualität der Anfragen, bei denen wir von BIL als zuständig ermittelt werden, zu erhöhen. Dies ist für uns von großer Bedeutung. Einerseits reduzieren wir erheblich die Anzahl der sogenannten Nullbescheide und andererseits können wir die relevanten Anfragen durch unsere Systemen und Prozessen schneller bearbeiten“, beschreibt Dr. Grönner die Vorzüge.

„Für BIL ist der Beitritt der Westnetz der Nachweis, dass Verteilnetzbetreiber dem Solidarprinzip der eG folgend  auch einen hohen Nutzen aus dem Portal gewinnen“, freut sich Jens Focke, Vorstand der BIL eG über das neue Mitglied. „Verteilnetzbetreiber gehen oft zu Unrecht davon aus, dass sie ja prinzipiell bei den Bauanfragenden bekannt seien und demgemäß auch immer angefragt werden. Das aber die Mitgliedschaft bei BIL auch andere nachhaltige Vorteile gerade in der Verbesserung der Arbeitsprozesse und auch bei der Reduzierung der Anfragezahlen durch die BIL-eigene vorgeschaltete automatisierte Zuständigkeitsprüfung hat, wird oft nicht direkt erkannt“, so Focke.

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